Erdbeben

Das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam betreibt ein weltweites Stationsnetz von knapp 80 Stationen an denen Seismometer die Bodenerschütterungen erfassen. Insgesamt gibt es nur wenige dieser globalen Netze, die jedoch alle eng zusammenarbeiten. Je dichter das Messnetz ist, desto schneller lassen sich die Lage des Erdbebenherdes und die Stärke des Bebens ermitteln. Das Seismometer-Netzwerk GEOFON des Deutschen GeoForschungsZentrums steht für GEOFOrschungsNetzwerk. Globale aktuelle Erdbebenmeldungen finden Sie auf der GFZ-Webseite.

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Was sind Erdbeben und wie entstehen diese?

Erdbeben sind Bruchprozesse im Gestein, die zu Erschütterungen der Erdoberfläche führen. Die meisten Schadensbeben bisher haben tektonischen Ursprung (tektonische Erdbeben). Sie entstehen durch eine plötzliche Verschiebung entlang einer Bruchfläche in der Erdkruste und der daraus resultierenden Freisetzung der angesammelten elastischen Energie. Diese Bruchzonen finden sich vor allem an Plattengrenzen. Die Forschung spricht hier auch von sogenannten tektonischen Verschiebungen. Neben den tektonischen Ursachen gibt es noch weitere Ursachen für Erdbeben wie zum Beispiel der Abbau von Rohstoffen. Dieser hinterlässt oft unterirdische Hohlräume (z.B. Steinkohlebergbau, Ölförderung), die durch tektonische Verschiebungen einstürzen können. Man spricht hier auch von menschengemachten Beben oder induzierter Seismizität. Eine weitere Ursache für Beben kann auch Vulkanismus sein. Quelle: Fragen und Antworten zum Thema Erdbeben auf www.eskp.de
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Zuletzt aktualisiert am: 31.03.2021